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Sophie-Véronique CAUCHEFER-CHOPLIN wuchs in einer Musikerfamilie auf, in der sie bereits sehr früh Klavierunterricht bekam. Nach ihren Musikstudien (Klavier, Orgel und Harmonielehre) an der Ecole Nationale de Musique in Le Mans, für die sie mit dem Preis des Kultusministers 1980 ausgezeichnet wurde, absolvierte sie am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris die Orgelklasse von Rolande Falcinelli, die sie mit einem Ersten Preis für Literaturspiel und einem Ersten Preis für Improvisation abschloss. Außerdem errang sie dort die Preise für Harmonielehre, Fuge und Kontrapunkt (in den Klassen von Jean Lemaire, Michel Merlet und Jean-Claude Henry). 1983 wurde sie zur Titularorganistin an Saint Jean-Baptiste de la Salle in Paris ernannt, seit 1985 ist sie außerdem neben Daniel Roth zweite Titularorganistin an Saint Sulpice in Paris. 1990 setzt sie das Studium der Orgelimprovisation bei Loïc Mallié fort und erwirbt den Zweiten Preis für Improvisation (als erste weibliche Preisträgerin) beim Internationalen Orgelwettbewerb von Chartres.

Sophie-Véronique CAUCHEFER-CHOPLIN gibt zahlreiche Konzerte (solo, Orgel plus und Orgel mit Orchester) in Europa, USA, Kanada, Russland und Japan. Als eine der besten Improvisatorinnen ihrer Generation tritt sie zudem im Rahmen von Konzerten “Orgel und Rezitant” neben Michael Lonsdale, Marcel Maréchal, Jean-Michel Dhermay, Brigitte Fossey u.a. auf. Aufgrund ihrer Improvisationsbegabung wird sie regelmäßig zu Meisterkursen in Frankreich und im Ausland eingeladen (London, Biarritz usw.) Außerdem ist sie häufig Mitglied der Jurys von nationalen und internationalen Wettbewerben.
Ihre CD-Einspielungen mit Werken von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten (Grünenwald, Roth usw.) sowie Improvisationen erhielten zahlreiche lobende Kritiken in der Fachpresse.

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Curriculum Vitae